7 Dinge, die Du niemals direkt nach dem Aufstehen tun solltest

Hast Du manchmal das Gefühl, dass Dein Start in den Tag nicht optimal ist?

Als würdest Du mit dem falschen Fuß aufstehen und diese Stimmung bestimmt dann den Ablauf des restlichen Tages?

Ich bin wirklich kein guter Frühaufsteher (was auch wieder nur ein Glaubenssatz meinerseits ist ;-)), weshalb ich mich besonders mit diesem Thema beschäftige.

Es gibt keine Morgenroutine, die für alle gleich gut funktioniert.

Vielleicht beinhaltet Deine Zeitung zu lesen, direkt in Deine E-Mails oder Facebook Stream zu springen oder zu Pop Musik in Deiner Unterwäsche zu tanzen. Ich verurteile hier niemanden ;-)

Es gibt aber bestimmte Fehler am Morgen, welche den Weg für einen unproduktiven und ungenießbaren Rest des Tages ebnen.

Um herauszufinden, was diese Fehler sind, lass uns anschauen, was Wissenschaftler und andere Experten darüber sagen, wie wir das Beste aus den ersten Minuten unseres Tages machen können.

Daraus ergaben sich 7 bekannte Verhaltensweisen am Morgen, die Du vermeiden willst.

Hier sind 7 Dinge, die Du niemals direkt nach dem Aufstehen tun solltest:


1. Drücke die Snooze-Taste

Es gibt Tage (okay sagen wir jeden Tag) an denen Dein Wecker klingelt und Du einfach nicht bereit bist aufzustehen. Kennst Du das Gefühl? Widerstehe der Versuchung das Unvermeidliche für 5 oder 10 Minuten hinauszuzögern.

Schlaf Experte Timothy Morgenthaler sagt:“Die meisten Schlaf Experten denken, dass die Snooze-Taste keine gute Idee ist.“

Das liegt daran, dass wenn Du zurück in einen tiefen Schlaf fällst, nachdem Du die Snooze-Taste gedrückt hast, Du in einen Schlaf-Zyklus eintrittst, den Du sehr unwahrscheinlich beenden kannst. Also wirst Du womöglich eher kaputt als ausgeschlafen in Deinen Tag starten.
„Es gibt zu viel Leben das von Dir gelebt werden sollte, um die Snooze-Taste zu drücken.“ - Hal Elrod


2. Bleibe in der Fötus-Stellung

Du hast also die Snooze-Taste weggelassen und liegst jetzt wach im Bett. Nutze die Zeit, um Deinen Körper so groß wie möglich im Bett zu machen.

Laut der Harvard Psychologin Amy Cuddy, ist sich weit zu dehnen und zu strecken ein Weg Selbstbewusstsein aufzubauen und so in den Tag zu starten.

Sie erklärte außerdem, dass Menschen super glücklich sind, wenn sie mit ihren Armen in einer „V“-Form aufwachen. Im Kontrast dazu wachen Menschen, die in der Fötus-Stellung verharren viel gestresster und unruhig auf.


3. Check direkt Deine E-Mails und Facebook

Falls Du in der Nähe von Deinem Handy schläfst, wie es unglücklicherweise die meisten Menschen tun, fällt es leicht direkt nach dem Aufwachen gedankenlos durch Deine E-Mails und Deinen Facebook Stream zu scrollen.

Tue es nicht.

Noch bevor Dein Tag richtig gestartet hat, befindest Du Dich schon in einem reaktiven Modus und richtest Deinen Tag unbewusst nach der Agenda anderer Leute, anstelle von Deiner eigenen.

Julie Morgenstern, Autorin von „Never Check Email in the Morning“, sagt, dass wenn Du Deinen Morgen auf diese Weise beginnst, erholst Du Dich davon nicht.“

„Diese Anfragen und Störungen, die unerwarteten Überraschungen und diese Erinnerungen und Probleme sind unendlich. Es gibt sehr wenig, das nicht ein paar Minuten warten kann.“
„Niemand von uns ist sich bewusst, zu was er eigentlich in der Lage ist zu tun. Wir lassen unsere aktuellen Umstände unser Denken kontrollieren.“ - Bob Proctor


4. Trinke Kaffee

Du glaubst Du funktionierst nicht richtig, bis Du Deine erste Tasse Kaffee hattest? Denke nochmal darüber nach.

Dein Körper produziert ganz natürlich erhöhte Mengen von Stress Hormonen (Cortisol), welche Deine Energie regulieren, nach dem Aufstehen. Es macht also eher Sinn eine gewisse Zeit mit Kaffee und anderen Stimulanzien zu warten.

Trinkst Du kurz nach dem Aufstehen Kaffee, wird Dein Körper anfangen sich anzupassen und weniger Cortisol am Morgen zu produzieren. Du kreierst also das Problem, welches Du eigentlich verhindern möchtest.


5. Lasse Dein Bett ungemacht

Warum Dein Bett machen? Du legst Dich heute Abend doch sowieso wieder rein. Das ist wahr und ich dachte auch lange so.

Laut Charles Duhigg, Autor von „The Power of Habit“ und „Smarter Faster Better“, steht eine erhöhte Produktivität über den Rest des Tages in Verbindung mit dem Machen Deines Bettes.

Er sagt: „Dein Bett zu machen ist eine Meilenstein Gewohnheit, die Kettenreaktionen für andere positive Gewohnheiten auslösen kann.“

Sehe es doch mal so. Dein Bett zu machen ist der erste und wohl einfachste Sieg für einen neuen Tag. Es hört sich etwas übertrieben an, aber dieser kleine Sieg schafft Dir eine Basis auf der Du unbewusst aufbauen kannst.

„Sammle Deine kleinen Siege, um große Leistung zu motivieren.“ - Teresa Amabile



6. Wache im Dunkeln auf

Das Licht aus und die Rollos unten zu lassen, scheint wie ein sanfter Weg, um aufzuwachen und in den Tag zu starten.

Natalie Dautovich von der National Sleep Foundation sagt, dass Deine innere Uhr allerdings darauf ausgelegt ist, sensitiv auf Licht und Dunkelheit zu reagieren. Ohne viel Licht in den Tag zu starten, signalisiert Deinem Körper, dass es immer noch Nacht ist. Das kann dafür sorgen, dass Du Dich noch kaputter und unausgeschlafener fühlst.

Natalie Dautovich: “Falls es draußen noch dunkel ist, wenn Du aufwachst, empfehle ich ein starkes Licht einzuschalten.“

Lege dir einen Lichtwecker zu. Diese basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, was Tageslicht mit unseren Schlafphasen zu tun hat.
phillips licht weckerAnstatt aus einer Tiefschlaf-Phase gerissen zu werden und dadurch den ganzen Tag müde zu sein, holt der Wecker dich mit natürlichem Licht langsam und sanft aus dem Schlaf heraus. So wachst du fast schon von alleine zu deiner Weckzeit auf.
Ich kann dir meinen Lichtwecker von Phillips empfehlen. Du findest ihn hier auf Amazon.


7. Mache es nach Gefühl

Trinkst Du nach dem Aufstehen direkt ein Glas Wasser, wegen der Dehydrierung durch den Schlaf? Hörst Du Dir laut Musik an, welche Dir gute Laune beschert? Meditierst Du oder liest ein Buch?

Das sind Aktivitäten, die für sich selbst ziemlich gut sind, es ist aber besser für Dich, wenn Du diese in eine Art Routine und Gewohnheit steckst. Zum Beispiel: Wache auf, trinke ein Glas Wasser während Du Musik hörst, meditiere, gehe ins Bad, ziehe Dich an, frühstücke, lese ein Buch, starte in Deinen Tag.

Wissenschaftler sagen, dass unsere Willenskraft limitiert ist. Wenn wir sie also früh am Morgen verschwenden, um Entscheidungen zu treffen, was wir als nächstes tun, haben wir weniger davon zur Verfügung im Laufe des Tages.

Das wirkt sich dann auf Deine Vorsätze aus, konzentriert zu Arbeiten, zum Sport zu gehen oder Dich nach der Arbeit endlich mal Dein eigenes Ding zu machen.

Lasse Dein Gehirn am Morgen auf Autopilot laufen und spare Dir diese mentalen Ressourcen für, wenn Du sie wirklich brauchst.
„Die Willenskraft ist der Grundstein für menschlichen Erfolg. Sie ist der Höhepunkt unserer komplexen mentalen Fähigkeiten. Es ist die Macht, die Geist, Menschen und Nationen bestimmt.“ - Thomas Parker Boyd 


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12 Comments
  • David
    November 15, 2016

    Wirklich ein sehr toller ubd informativer Artikel. Das werde ich auf jedefall für mich mal austesten. Hast du die Quellen aus Büchern oder recherchiert?

    Lieben Gruß David

    • Daniel
      November 15, 2016

      Vielen Dank David! :-)
      Beides ;-)

      Beste Grüße

  • Stefan
    November 15, 2016

    Starker Artikel DaZa! :)

    Das mit der Fötus-Stellung wusste ich noch nicht, ich sollte meine Morgen-Kaffee-Gewohnheit überprüfen und ansonsten unterschreib ich alles so! ;)

    Beste Grüße

  • Michael
    Dezember 27, 2016

    Interessanter Artikel, Daniel!

    Für mich ist die Snooze-Taste auch der Morgen-Zerstörer schlecht hin. Um mich aus dem Bett zu kriegen, habe ich meinen Wecker so weit wie möglich vom Bett aufgestellt. Funktioniert so ganz gut.

    Ich erledige aufgrund der begrenzten Willenskaft die wichtigsten Dinge direkt nach dem Aufstehen. Vorallem für mein Studium lerne ich vor meiner Arbeit. Das bedeutet früher aufstehen. Ich kann daher jeden Ratschlag gebrauchen, den ich bekommen kann.

    Das mit der Tasse Kaffee wusste ich nicht. Vielleicht sollte ich das mal ausprobieren. Danke für den Tipp.

    • Daniel
      Dezember 29, 2016

      Genau so ist es lieber Michael.
      Danke für Deinen Kommentar! :-)

  • Barbara J. Schoenfeld
    März 11, 2017

    Wow, klasse Tipps für eine geniale Morgenroutine.
    Seit ich nicht mehr mit der Snooze-Taste „arbeite“ sondern mir die App Alarmy geholt habe, komme ich tatsächlich aus dem Bett. Es geht garnicht anders.
    Wenn ich nicht ins Büro gegangen bin und ein Foto geschossen habe, hört die App nicht auf zu klingeln.
    Deine anderen Tipps finde ich auch sehr gut. Werde ich mal ausprobieren
    Herzliche Grüße
    Barbara

  • Carlotta
    April 19, 2017

    Mir gefällt der Artikel und deine Sichtweise bzw. Denkweise echt gut weiter so
    Lg Carlotta

  • Benedikt
    Mai 9, 2017

    Hallo Daniel,
    klasse Artikel. Ich mag deine Schreibweise :-)
    Besonders das Zitat am Ende hat mir richtig gut gefallen.
    Sowas motiviert mich immer…
    Hast einen neuen Stammleser ;-)
    Liebe Grüße
    Benny

  • Matthias
    Mai 16, 2017

    Hi,

    super Artikel. Kurz, knapp und auf den Punkt.
    Besonders die Verweise zu den Quellen fand ich klasse.

    Habe da einige Bücher entdeckt, die ich selst schon gelesen habe, aber auch einige Quellen, die ich noch nicht kannte.

    Danke.

  • Matthias
    Mai 16, 2017

    Grüße DIch,

    danke Dir für die klaren Tipps.

    Einiges davon – 3,4 und 5 – habe ich schon umgesetzt.

    1, 2, 6 und 7 dürfen noch etwas nach bearbeitet werden.

    Besonders Punkt 2, das „Ausbreiten“ im Bett probiere ich morgen gleich mal aus.
    Bin ein großer Fan von Körperhaltung und den Effekt auf unsere Gedanken und Emotionen.
    Mir ist das mit der Fötus-Stellung selber schon einmal auf gefallen. Mir war aber nicht klar, dass es so mächtig ist und es sogar schon Untersuchungen dazu gab.

    Grüße

  • Benedikt
    Juni 9, 2017

    Hi Daniel,
    Danke für die Liste. Ich bin froh, dass ich einiges bereits richtig mache.
    Ich wache morgens mit einem Lichtwecker auf, drücke zugegebenermaßen zwar die snooze Taste, bleibe aber meist in der Zeit liegen (Arme hinter den Kopf) und fühle mich einfach (gut), dann denke ich an mindestens eine Sache auf die ich mich an diesem Tag freue, anschließend trinke ich viel Wasser und stehe dann auf. Mein Handy mache ich neuerdings abends komplett aus und oft erst zum Frühstück oder bei der Arbeit an. Eine Wohltat.
    Meditieren und Ziele visualisieren ist noch nicht zur Gewohnheit geworden, jedoch mache ich es manchmal.
    Danke jedenfalls für den Artikel!
    Liebe Grüße, Benedikt.

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