5 Tipps wie du damit aufhörst zu viel nachzudenken und so Ängste vermeidest

Gehörst du auch zu den Menschen die oft zu viel nachdenken und die Dinge dadurch viel schlimmer machen als sie eigentlich sind?

Nichts ist annähernd so schlimm wie wir es uns manchmal ausmalen. Wir interpretieren in das Verhalten anderer oft etwas Bestimmtes hinein und merken dann, dass die oder derjenige nur einen schlechten Tag hatten.

Unterbewusst führen wir so etwas aber oft auf uns zurück. Zu viel nachzudenken ist bestimmt nicht gerade gesund und Grübeln kostet dich Energie, Zeit und vor allem Lebensfreude.

Im schlimmsten Fall begibst du dich in eine Abwärts-Spirale, die in Panik-Attacken, Ängsten oder Depressionen endet.

Nicht zu denken ist unmöglich. Wir Menschen denken immer und auch wenn uns bewusst wird, dass wir zu viel über etwas nachdenken und uns wieder nur unnötig den Kopf zerbrechen, ist es trotzdem meistens nicht gerade einfach damit aufzuhören.

Ich habe für dich 5 Tipps, die dir helfen werden Ängste zu vermeiden, die durch zu viel nachdenken entstehen. Du wirst innerlich ruhiger werden und deine Tage entspannter genießen können.
Wiz khalifa - sich sorgen machen ist bescheuert. das ist, als würde man mit einem regenschirm herumlaufen und darauf warten, dass es anfängt zu regnen.

5 Tipps, wie du aufhörst so viel nachzudenken


1. Verliere deine Identität

Wir denken zu viel nach, weil wir uns daran erinnern, wer wir glauben zu sein. Das Geheimnis, damit aufzuhören, ist davon loszulassen, wer du glaubst zu sein.

Wer bist du?

Vielleicht sagst du jetzt, ich bin Anwalt, Architekt, Comedian oder sonst etwas. Das ist nicht was du bist. Das ist was du tust.

Wer bist du?

Du sagst mir, ich bin Engländer, Deutscher, Franzose oder sonst etwas. Das ist, was die Gesellschaft sagt, das du bist.

Streife all diese Schichten weg. Sie sind nichts weiter als unterbewusste Programmierungen, die dich in deinem eigenen mentalen Gefängnis festhalten.

Das was du glaubst zu sein, ist das was du tust.

Siehst du, wir setzen unsere soziale Funktion mit unserer authentischen Identität gleich.

Du bist nichts weiter als Atome, pure Energie, die eine menschliche Erfahrung haben.

Trotzdem grübeln wir, was zu Ängsten und Panik führt, weil wir einen Anschein bewahren müssen. Wir müssen die Illusion aufrecht erhalten, von dem was die Welt von uns möchte zu sein.

Der erste Schritt, um damit aufzuhören so viel nachzudenken, ist also deine eigene Identität zu hinterfragen.

Bin ich wirklich nur meine Hautfarbe, meine Haare, mein Job, etc?

Du darfst dich nicht in diesen Etiketten festfahren – deine Nationalität, deine Rasse, deine Religion. Du bist so viel mehr als das.
joe rogan - wir definieren uns viel zu oft über unsere fehler der vergangenheit. das bist nicht du. du bist die person, genau jetzt. du bist die person, die von diesen fehlern gelernt hat. baue selbstvertrauen und momentum auf, mit jeder guten entscheidung die du von jetzt an fällst und entscheide dich dazu inspiriert zu sein.

2. Flüchte nicht vor deinen Gedanken

Viele von uns versuchen vor Gedanken zu fliehen. Es ist falsch ins Fitnessstudio zu gehen, Laufen zu gehen oder etwas anderes zu tun, um sich ablenken zu wollen.

Es ist ein Irrtum, denn es löst nicht dein Problem. Du kannst Ablenkung nicht dafür verwenden, um damit aufzuhören zu viel nachzudenken.

Du musst dich deinem Problem selbstbewusst stellen, um anschließend über dich selbst lachen zu können.

Denn was passiert, wenn du sagst, ich habe eine Menge Probleme, also gehe ich einfach Laufen, um nicht über sie nachzudenken?

Du schließt sie in dir ein und sie kommen im unerwartetsten Moment zum Vorschein. Du isst vielleicht mit deiner Familie zu Abend und fängst wegen einer Kleinigkeit an laut zu werden. Du verspürst eine innere Wut und erkennst dich selbst nicht mehr.

Die Lösung ist nicht zu Urteilen. Es geht nicht darum deinen Gedanken zu entfliehen, sondern zu lernen sie nicht zu beurteilen, damit du aufhören kannst zu viel nachzudenken.

Viele von uns sind sehr wertend sich selbst gegenüber. Der Moment in dem du es schaffst, dich selbst und deine Gedanken nicht mehr so viel zu verurteilen, ist der Moment, in dem du aufhörst andere Menschen zu verurteilen.

Du kannst nicht vor deinen Gedanken weglaufen. Du darfst sie nicht beurteilen. Gut, böse, ich darf dies nicht denken, ich darf das nicht denken.

All das sind nur Programmierungen, die du löschen musst.
eckhart tolle - wenn du dich beschwerst, machst du dich selbst zum opfer. verlasse die situation, änder die situation oder akzeptiere sie. alles andere ist wahnsinn.

3. Umgebe dich mit Menschen, die dich akzeptieren

Denn wenn du das nicht tust, wirst du dich fragen, ob sie dich akzeptieren.

So viele von uns versuchen irgendwo hineinzupassen. Der Cinderella-Effekt – Ihre Schwestern versuchen sich in ihren Schuh hinein zu quetschen. Doch es funktioniert einfach nicht.

Warum umgibst du dich mit einer Gruppe von Menschen, mit der du eigentlich nicht richtig auskommst?

Wir umgeben uns oft lieber mit den falschen Personen, bevor wir alleine für uns selbst sind.

Lerne deine eigene Gesellschaft zu lieben und lerne dann dich mit Menschen zu umgeben, die dich so akzeptieren wie du wirklich bist.

Und lerne vor allem dich selbst zu schätzen und zu akzeptieren. Das ist oft schwer, weil wir das was wir tun mit dem verwechseln wer wir sind und viele das was sie tun nicht wirklich mögen.
Kellie Pickler - umgebe dich mit positiven menschen und du wirst zu einem positiven mensch

4. Lasse los von Perfektion

Perfektionismus loslassen, ist wo Perfektionismus beginnt.

Der Grund warum viele versuchen Perfektionisten zu sein, ist, weil wir uns zu viel Sorgen um vergangene und zukünftige Ereignisse machen.

Jede Angst entspringt dem Wunsch dem Augenblick, der Gegenwart, zu entkommen.

Und das ist was passiert, wenn du zuviel nachdenkst. Du versuchst alles perfekt hinzubekommen. Wir leben aber nicht in einer perfekten Welt.

Dinge passieren. Sachen werden herunter fallen. Alles was du tun musst, ist sie wieder aufzuheben und aufzuhören dir Sorgen darum zu machen.

Aber wenn du versuchst alles immer richtig zu machen, wird ein kleiner Ausrutscher dazu führen, dass du dir selber nicht vergeben kannst.

Du machst einen großen Fehler und wirst unterbewusst zu dir selbst sagen, dass du den Preis dafür zahlen wirst.

Siehst du wie wir uns selbst behandeln, wenn wir uns zuviel Gedanken über alles machen?
manchmal ist das beste, was du tun kannst, nicht zu denken, nicht wundern, nicht vorstellen, nicht besessen sein. atme einfach und habe den glauben, dass alles gut ausgehen wird. vielleicht nicht wie du es geplant hast, aber so wie es hätte sein sollen.

5. Nichts ist jemals so ernst, wie du denkst, dass es ist

Lerne Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Egal wie groß deine Probleme auch sind. Du bist HIER.

Gehe ans Meer. Du siehst Tonnen von Wasser und wirst feststellen, dass deine Probleme gar nicht so groß sind, wie du dachtest.

Deshalb solltest du öfter einmal an einen Strand gehen. Wenn du so wie ich nicht in der Nähe eines Strandes lebst, dann gehe an einen Ort, an dem du die Aussicht bekommst, die ein Vogel hat.

Gehe auf den höchsten Punkt deiner Gegend, den höchsten Berg und dann schaue herunter.

Wir sind wie Ameisen in diesem riesigen Universum. Das bedeutet nicht, dass wir unbedeutend sind. Es bedeutet nur, dass wir Teil dieses Öko-Systems und nicht das ganze Universum sind.

Wenn du also lernst die Dinge in Perspektive zu setzen, wirst du realisieren, dass sich zuviel Gedanken zu machen eine Feedback-Schleife erzeugt. Denn auf was auch immer du dich konzentrierst, wächst.

Wenn du dir sagst, ich möchte nicht diese Gedanken haben, endest du genau mit diesen Gedanken. Du musst dir erlauben nicht zu beurteilen, was du denkst. Denn dann wirst du Urteil und Widerstand darüber loswerden, was du denkst, das du denken solltest.
will smith - du musst dich daran erinnern, dass angst nicht echt ist. es ist ein produkt der gedanken, die du kreierst. verstehe mich nicht falsch. gefahr ist sehr echt, aber angst ist eine entscheidung.


Und jetzt atme tief ein und aus und lasse deine Probleme los. Ich wünsche dir einen tollen Tag!

Wenn Du noch ein Stück tiefer in dieses Thema einsteigen und diese lauten Stimmen in Deinem Kopf endlich abschalten möchtest, dann empfehle ich Dir von Herzen ein Buch, das mein Leben in Bezug auf dieses Thema für immer verändert hat. Bestelle jetzt den Klassiker von Dan MillmanDer Pfad des friedvollen Kriegers“ auf Amazon.

Das Hörbuch kannst Du Dir sogar kostenlos hier über Audible holen. Einfach innerhalb von 30 tagen das kostenlose Probeabo beenden :-) 


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15 Comments
  • Sabrina
    Juli 20, 2016

    Bin durch Pinterest hier gelandet – und siehe da… ein Beitrag ganz nach meinem Geschmack :-) Danke, dass du diese Gedanken mit uns teilst.

    Liebe Grüße,

    Sabrina

    • Daniel
      Juli 21, 2016

      Vielen Dank für deine Worte Sabrina :-)

  • Jasmin
    Juli 24, 2016

    Auch mich hat Pinterest hierher geführt.
    Lässt mich sehr nachdenken.
    Danke!

  • Sylvie
    Oktober 16, 2016

    Hallo Daniel,
    du beschreibst hier die neusten Erkenntnisse die das Leben mir geschenkt hat. Ich hätte es nicht wirklich verstanden ohne meine Erfahrungen. Ich weiß das es genau so funktioniert wie Du es beschreibst.
    Es erfordert Mut vertraute Gedanken über Bord zu schmeißen. Am Ende fühlt es sich wie eine Erlösung an.
    Also Leute nur Mut.

  • Anonym Bekannt
    Januar 17, 2017

    <Gedankengang:

    Du willst eine Antwort für Alles, so Such dir eine aus
    Es gibt n Haufen Ansätze doch wenig übereinstimmenden Applaus
    Wir leben den Egoismus gefährlich tödlich,
    denn unserer Einstellung nach ist nichts anderes mehr möglich,
    Evolutionsbedingtes Handeln, man wird nur noch genötigt.

    Das gute Gefühl jemanden zu kennen geht verloren,
    das einfache Resultat von ausgedacht, demnach belogen.
    Mein Mittelpunkt die Anerkennung der kranken Sympathisanten
    Doch letztlich, bleiben wir menschlich und somit verletzlich!

    Leider denke ich zu viel und spreche nur wenig,
    habe viel vor aber werde selten tätig.
    Ständiges Altern hat die Unzufriedenheit vorrätig.

  • Kaddy
    Februar 6, 2017

    Sehr gut geschrieben. Vielen Dank! Tolle Bilder, die machen Mut!

  • Michael
    Februar 9, 2017

    Hey,

    ich denke auch, dass Perfektion meistens gar nicht angebracht ist. Für die letzten paar Prozent des Ergebnisses muss man viel mehr Aufwand betreiben (siehe Pareto-Prinzip). Alternativ kann und sollte man die Energie in andere weitere wichtige Aufgaben und Dinge stecken, die noch eine großere Erfolgssteigerung versprechen.

    Schöne Grüße, Michael

  • Anonym
    April 1, 2017

    Ich bedanke mich für diesen überaus lehrreichen und mich zum nachdenken bringenden Beitrag.
    Chapeau!

  • Isabel
    April 27, 2017

    Hi Daniel,

    ich bin heute durch einen Zufall auf deine Seite gestoßen und bin beeindruckt und muss ein bisschen schmunzeln :-) weil ich glaube, das ich genau das in meiner momentanen Lebenssituation gut brauchen kann. Ich freue mich schon mich intensiver damit zu befassen.

    Schön das es so Menschen wie dich gibt.

    Lieben Gruß Isa

  • Lisa Sofie
    Juli 1, 2017

    Bemerkenswerter Beitrag. Finde ich wirklich toll, dass du uns daran teilhaben lässt!

  • Shop and Smile
    Juli 24, 2017

    Das ist ja mal ein informativer, sorgfältig mit Liebe zum Detail geschriebener Artikel. Vielen Dank! :)

  • Sven
    September 7, 2017

    Wir müssen die Mauer einreißen die uns die Gesellschaft als den inneren Schweinehund verkauft! Wir sind zu blindem gehorsam erzeugen worden, wir sehen nicht mehr, wir leben nicht mehr. Wir funktionieren nur in ihrem System! Als es damals zu mir hieß suche Erleuchtung habe ich gelacht aber das war nicht ich nicht mein Lachen es war das Lachen der Gesellschaft jetzt sehe ich, jetzt lache ich aus Überzeugung, jetzt lebe ich. Und ich geh raus und schau in die Gesichter der Menschen wie sie vor sich hin wegetieren den Sinn im Leben nicht mehr sehe es ist traurig aber mit jedem der erleuchtet wird der wieder sehen kann wird die welt wieder heller. Ein Funken kann ein loderndes Feuer entfachen!

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